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Wähle jeden Tag neu, wer und wie du sein möchtest und verändere so aktiv dein Leben!

Mich berührt es sehr, immer mehr zu entdecken, wie viel Potenzial wir Menschen doch haben, für unser eigenes Leben Schöpferinnen und Schöpfer zu sein. Wir alle sind mit einer gigantischen Schöpferkraft ausgestattet, die gesehen, gewürdigt und gelebt werden will. Doch oft vergessen wir im Trubel des Alltags, wie viel Spielraum und Gestaltungsmöglichkeiten wir trotz der äußeren Gegebenheiten haben. Wir haben immer die Möglichkeit, unsere innere Welt zu gestalten und werden dann erleben, wie sich auch unsere äußere Welt verändern wird.

Ich kann zum Beispiel am Morgen wählen, heute ein glückliches und erfülltes Leben zu leben. Dann wähle ich für meine innere Welt Glück, Erfüllung, Frieden, Liebe und Dankbarkeit. Ich richte meine Aufmerksamkeit darauf und verstärke diese Empfindungen dadurch. Ich bin wach und offen für das ganz „kleine“ Glück in alltäglichen Situationen, die vielleicht nur kurzen Momente der Erfüllung, die auch der Alltag für uns bietet. Ich nehme kurze Augenblicke der Stille und des inneren Friedens wahr, in dem ich – einfach so – grundlos von Liebe und Dankbarkeit erfüllt bin. Ich schaffe mir bewusst kurze Momente, in denen ich innehalte, tief durchatme, meine Gefühle und Gedanken wahrnehme und mich wieder an meine bewusste Wahl erinnere. Ich achte auf meine Bedürfnisse und schenke ihnen liebevolle Aufmerksamkeit.

Entscheidend ist es nun jedoch, unangenehme Gefühle wie Ängste, Ärger, Groll, Traurigkeit und Frustration nicht abzulehnen und zu verdrängen, nur weil sie nicht zu unserer Wahl passen! Und das ist im Grunde ein Paradox und mit dem logischen Verstand nur schwer zu erfassen: Nur wenn es mir gelingt, „schlechte“ Gefühle anzunehmen, kann ich mich wirklich „gut“ fühlen. Der Grund für dieses Paradox ist unser Verstand selbst. Er unterscheidet zwischen „guten“ und „schlechten“ Gefühlen. Und innerhalb dieser Wertung ist kein wirkliches Glück und kein tiefer Frieden möglich, da alles daraufhin kontrolliert werden muss, ob es nun „gut“ oder „schlecht“ ist. „Gute“ Gefühle versuchen wir festzuhalten, um „schlechte“ Gefühle zu vermeiden. Und wenn sie sich nicht mehr vermeiden lassen, werden „schlechte“ Gefühle aufgrund der negativen Bewertung noch unangenehmer empfunden, als sie eigentlich sind.

Doch was bedeuten nun wirkliches Glück und tiefer Frieden? Unser wertende Verstand bringt uns bei dieser Frage offenbar nicht weiter. Die Antwort finden wir in unserem Herzen. Wir empfinden Glück und Frieden, wenn wir aufhören in „gut“ und „schlecht“ einzusortieren, wenn wir loslassen können, wenn wir ALLES im Hier und Jetzt liebevoll und achtsam annehmen können, genauso wie es ist. Es ist ein meist leiser und subtiler Zustand von Glück und Frieden, der sich nicht wirklich in Worte fassen lässt.

Beim Schreiben taucht in mir das Gefühl von Demut auf. Ich kann mit dem Verstand zwar meine Wahl treffen, glücklich und erfüllt zu leben, doch dann darf ich Loslassen und Abgeben an das Leben selbst, mit dem ich über mein Herz verbunden bin.

 

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